Über uns - Entstehung

Wie kam es zum kastanienland.ch?

Wie so vieles basiert auch unser «Kastanienland» auf einer Geschichte die das Leben schrieb. Es begann nicht ganz so märchenhaft wie bei «Grimm».

Es war einmal eine Spinnerei in Murg am Walensee, die man beschloss zu schliessen. Da schrieb man gerade das Jahr 1997. Dies löste ein mittlerses Erdbeben in Murg aus und lies die Arbeitslosigkeit auf über 11% in die Höhe schnellen. Die Einwohnerzahl schrumpfte, weniger Einkäufe im Dorf waren die Folge, was wiederum ein Jahr später die Schliessung des Lebensmittelladen VOLG nach sich zog. Die Räumlichkeiten standen nun ca. 2½ Jahre leer, bevor wir die Möglichkeit erhielten, sie einem anderen Zweck zuzuführen. Ein völlig ungeplanter vielseitiger Gastrobetrieb mit «Kastanienstübli» entstand in den kommenden Jahren. Mit wahrlich «blonder List» wurden wir buchstäblich in die erwähnten «Gastrosphären» gehieft.

Mehr über die Jahre mitten in «Murg-City» widme ich unter anderem in einem Buch, dessen Erscheinungszeitpunkt noch nicht feststeht.

Eine eigene Internetpräsenz schien unausweichlich, denn immer mehr Gäste und Touristen erkundigten sich nach unserer «Internetseite», die wir jedoch nicht hatten. In der Zwischenzeit zum kleinen «Marronifreak» mutiert; war klar, dass wir uns hier auf einem Stück «Kastanienland» befanden. Das kastanienland.ch war geboren. Im Jahr 2000 fand die Reservation der Site statt und im 2001 wurde sie aufgeschaltet. Diese Plattform diente nun dazu, all unsere Events, Holzofen-Gourmetfacts und auch die angebotenen Edelkastanienprodukte zu präsentieren und uns weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt zu machen. Bis eines weniger schönen Morgens das «Geistlein Gesundheit» mit seinem «Freund Vernunft» am Bettrand stand und mich fragte: Lohnt sich dieser Einsatz wirklich? Wie steht es mit der Wertschätzung? Ohne die, geht's ans Herz und du hast nur eines, dass in dir schlägt. Ich erwischte es gerade noch, als es keine Lust mehr hatte weiter zu Arbeiten und konnte es nochmals umstimmen. Aber vergiss nicht, ich bin nicht immer in der Nähe!

Hoppla, das war ein Fingerzeig. Der Rückzug war somit beschlossen. Viel Zeit ist in der Zwischenzeit vergangen, bis hin zum neuen «Kastanienland» und keine Sekunde zweifelte ich daran, an jenem erwähnten Morgen die beiden, mir gut gestimmten «Geistlein» ernst genommen zu haben. Mehr darüber und andere Begebenheiten aus dieser Epoche werden zur gegebener Zeit zu lesen sein.

In harter gemeinsamer Arbeit, sowie mit Spass und Freude wuchs im Hintergrund ein neues Kastanienland heran, gefüllt mit viel Entwicklungs- und Interessenspotenzial.

Marcus Schranz